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〝認識が言語を予感するように、言語は認識を想起する〟・・・ヘルダーリン(ドイツ詩人)
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詩歌鑑賞:ヘルダーリン「ゲルマニア」

Germanien / Friedrich Hölderlin

Nicht sie, die Seligen, die erschienen sind,
Die Götterbilder in dem alten Lande,
Sie darf ich ja nicht rufen mehr, wenn aber,
Ihr heimatlichen Wasser! jetzt mit euch
Des Herzens Liebe klagt, was will es anders,
Das Heiligtrauernde? Denn voll Erwartung liegt
Das Land und als in heißen Tagen
Herabgesenkt, umschattet heut,
Ihr Sehnenden! uns ahnungsvoll ein Himmel.
Voll ist er von Verheißungen und scheint
Mir drohend auch, doch will ich bei ihm bleiben,
Und rückwärts soll die Seele mir nicht fliehn
Zu euch, Vergangene! die zu lieb mir sind.
Denn euer schönes Angesicht zu sehn,
Als wärs, wie sonst, ich fürcht es, tödlich ists,
Und kaum erlaubt, Gestorbene zu wecken.
Entflohene Götter! auch ihr, ihr gegenwärtigen, damals
Wahrhaftiger, ihr hattet eure Zeiten!
Nichts leugnen will ich hier und nichts erbitten.
Denn wenn es aus ist, und der Tag erloschen,
Wohl triffts den Priester erst, doch liebend folgt
Der Tempel und das Bild ihm auch und seine Sitte
Zum dunkeln Land und keines mag noch scheinen.
Nur als von Grabesflammen, ziehet dann
Ein goldner Rauch, die Sage, drob hinüber,
Und dämmert jetzt uns Zweifelnden um das Haupt,
Und keiner weiß, wie ihm geschieht. Er fühlt
Die Schatten derer, so gewesen sind,
Die Alten, so die Erde neubesuchen.
Denn die da kommen sollen, drängen uns,
Und länger säumt von Göttermenschen
Die heilige Schar nicht mehr im blauen Himmel.

Schon grünet ja, im Vorspiel rauherer Zeit
Für sie erzogen, das Feld, bereitet ist die Gabe
Zum Opfermahl und Tal und Ströme sind
Weitoffen um prophetische Berge,
Daß schauen mag bis in den Orient
Der Mann und ihn von dort der Wandlungen viele bewegen.
Vom Aether aber fällt
Das treue Bild und Göttersprüche regnen
Unzählbare von ihm, und es tönt im innersten Haine.
Und der Adler, der vom Indus kömmt,
Und über des Parnassos
Beschneite Gipfel fliegt, hoch über den Opferhügeln
Italias, und frohe Beute sucht
Dem Vater, nicht wie sonst, geübter im Fluge
Der Alte, jauchzend überschwingt er
Zuletzt die Alpen und sieht die vielgearteten Länder.

Die Priesterin, die stillste Tochter Gottes,
Sie, die zu gern in tiefer Einfalt schweigt,
Sie suchet er, die offnen Auges schaute,
Als wüßte sie es nicht, jüngst, da ein Sturm
Toddrohend über ihrem Haupt ertönte;
Es ahnete das Kind ein Besseres,
Und endlich ward ein Staunen weit im Himmel,
Weil Eines groß an Glauben, wie sie selbst,
Die segnende, die Macht der Höhe sei;
Drum sandten sie den Boten, der, sie schnell erkennend,
Denkt lächelnd so: Dich, unzerbrechliche, muß
Ein ander Wort erprüfen und ruft es laut,
Der Jugendliche, nach Germania schauend:
Du bist es, auserwählt,
Alliebend und ein schweres Glück
Bist du zu tragen stark geworden,

Seit damals, da im Walde versteckt und blühendem Mohn
Voll süßen Schlummers, trunkene, meiner du
Nicht achtetest, lang, ehe noch auch geringere fühlten
Der Jungfrau Stolz und staunten, wes du wärst und woher,
Doch du es selbst nicht wußtest. Ich mißkannte dich nicht,
Und heimlich, da du träumtest, ließ ich
Am Mittag scheidend dir ein Freundeszeichen,
Die Blume des Mundes zurück und du redetest einsam.
Doch Fülle der goldenen Worte sandtest du auch,
Glückselige! mit den Strömen und sie quillen unerschöpflich
In die Gegenden all. Denn fast, wie der heiligen,
Die Mutter ist von allem,
Die Verborgene sonst genannt von Menschen,
So ist von Lieben und Leiden
Und voll von Ahnungen dir
Und voll von Frieden der Busen.

O trinke Morgenlüfte,
Bis daß du offen bist,
Und nenne, was vor Augen dir ist,
Nicht länger darf Geheimnis mehr
Das Ungesprochene bleiben,
Nachdem es lange verhüllt ist;
Denn Sterblichen geziemet die Scham,
Und so zu reden die meiste Zeit,
Ist weise auch, von Göttern.
Wo aber überflüssiger, denn lautere Quellen,
Das Gold und ernst geworden ist der Zorn an dem Himmel,
Muß zwischen Tag und Nacht
Einsmals ein Wahres erscheinen.
Dreifach umschreibe du es,
Doch ungesprochen auch, wie es da ist,
Unschuldige, muß es bleiben.

O nenne, Tochter du der heiligen Erd,
Einmal die Mutter. Es rauschen die Wasser am Fels
Und Wetter im Wald und bei dem Namen derselben
Tönt auf aus alter Zeit Vergangengöttliches wieder.
Wie anders ists! und rechthin glänzt und spricht
Zukünftiges auch erfreulich aus den Fernen.
Doch in der Mitte der Zeit
Lebt ruhig mit geweihter
Jungfräulicher Erde der Aether
Und gerne, zur Erinnerung, sind,
Die unbedürftigen, sie
Gastfreundlich bei den unbedürftgen,
Bei deinen Feiertagen,
Germania, wo du Priesterin bist
Und wehrlos Rat gibst rings
Den Königen und den Völkern.

「ゲルマニア」

その昔顕現した至福の者
古き国の神々を
もはや私は呼ぼうとはしない。
故国の水の数々よ! その流れとともに
心の愛が嘆くなら そのほかに何を求めよう
清らかな悲しみにひたる心は? 故国の土は
期待に満ちて広がり 暑熱の日々のように
不吉な気配の天は 低く垂れ込め
あこがれる水とともに 我らを今日は翳(かげ)らす。
天は予兆(きざし)に溢れ おどしつつ迫るかのよう
それでも私はこの空のもとから動かない。
わが魂は 退いてはならぬのだ
いとしくはあれど 遠く過ぎ去った者らの方へ。
彼らの美しい面ざしを かつてのように
眺めることは 命にかかわるだろう。
死者を呼び起こすのは 禁断の業なのだ。

逃散の神々よ! 今あるよりも
隠れなくかつては示現(じげん)した その神々にも定まる刻限はあった。
否定も強弁もするつもりはない。
時が尽きれば 陽の光は消え
神宮まず去り ひとつながりに
御堂も神像も礼式も
暗い国へ沈み 輝くもの一つとしてない。
しかし塚に立つ火か 古い物語は
金色の靄(もや)となってその上にたなびき
心乱れた我らの頭をめぐっておぼろに霞(かす)む。
わが身に起きたことも覚えぬままに ひとは
かつてあった者たちの幻を感じ
地を新たに訪(おとな)う 遠い世の者たちを感じ取る。
新たに来る者たちが 我らをせき立てる。
聖なる霊の族(うから)は この先さらに
蒼空の中で いたずらに時をついやしはしない。

あらけない時を告げる歌 この時のために
早くも野は青み 祭りの直会(なおらい)に
饗(あえ)の物は調(ととの)えられ 谷は開け川は流れる
預言を秘めた山々のめぐりを。
ひとは遠く東方をはるかに見はるかし
そこから始まる数多(あまた)の遍歴に 胸はずませる。
天空からは まめやかな神の姿が
降臨し 神託は数限りなく
雨と降り注ぎ 杜(もり)の奥処(おくか)に鳴りとよむ。
鷲は インダスから飛来し
雪たたなわるパルナスの峰を越え
イタリアの斎(いつき)の丘の上高く
父なる神のための牲(にえ)を いそいそと探し求める。
昔にいやます飛翔のたくみ
神さびた鳥は 雄叫びを上げ アルプスを
ついには翔(かけ)り過ぎ 装いとりどりの国を眺める。

巫女(いつきめ) いとも静かな神の娘
心清らに つつましく口つぐんでいる。
この娘を鷲は求める 先頃の死の嵐が
頭上に吹きすさんだ時も 何知らぬ顔で
眼(まなこ)晴れやかに まじろぎもせず見据えていた娘を。
まことに彼女は観じていたのだ よりよい世界を。
やがて 大いなる驚きが天に生まれた。
信仰篤い彼女その人が
恵み深い高みの力にひとしくある故に。
されば神々の使いは 目敏く彼女を認め
「心ゆるぎない者なるあなたには 違う言葉をさし向けよう」
と微笑して思うなり 声高く叫ぶ
ゲルマニアを見やりつつ 若やいだ鳥は。
「選ばれて 一切を愛するあなたは
重い幸福に耐えるまでに
力強くなったのだ。

かつて森にひそみ 花咲く罌栗(けし)に酔い
甘やかにまどろんだあなたは 私を顧みもしなかった。
まだ僅かの人も この処女の矜持を悟らず
誰なのか どこから来たのか いぶかり怪しむこともなく
あなた自身もそれを知らなかった その時でも私は
あなたを見誤ることはなかった。
あなたが夢見ていた間 ひそかに私は
真昼に別れながら あなたに友誼の証を遺した
口に咲く花なる言葉を。そこであなたはひとり語ったが
金色の言葉の充溢を 幸福なひと あなたは
川とともに送り 言葉は汲めども尽きせず
ありとあらゆる土地に溢れ出る。さながらかの聖女
すべての母にして
隠れしものと人に呼ばれる女のように
愛 また悩み
予感 かつは平安が
あなたの胸を満たしている。

おお飲むがよい 朝の微風を
あなたが広やかに開かれるまで。
名指すがよい 目の前にあるものを。
神秘は長らく隠されていたが
今はもう 語られぬままに
とどまってはならぬ。
いかにも 人間には羞恥が相応し
神々とてもおおよそは
含羞をもって語ることをよしとする。
だが 純粋な泉にもまさり 言葉の黄金が
溢れあり余り 天の嵐がただならず荒(すさ)ぶ時
昼と夜との間に ついには
真なる一者が現れるにちがいない。
これを入念に 言葉を択(えら)んで語るがよい。
ただし 純真なあなたにいうが その本来のありようは
やはり 語られぬままにとどまるであろうが。
おお名指すがよい 母を
神聖な大地の娘よ! 水は岩を噛み
嵐は森にとよむ。名指されて
過ぎし遠い夜の神の力は ふたたび高鳴る。
おおこの変容! ひたぶるに輝き語るのは
喜々としてはるかから寄せる未来。
だが過去と未来のあわい 時の中心には
清い処女なる大地とともに
天上の気がゆったりと息づく。
満ち足りた者らは 満ち足りた者らのもとで
もてなしを喜びながら 思い出にひたる。
あなたの祝日に ゲルマニアよ
あなたはみずから巫女となり
身を守ろうともせず 忠告を与える
もろもろの王たち もろもろの民たちに。」

『ヘルダーリン詩集』川村二郎・訳/岩波文庫

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